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Kongo: Grundschule für Waisenkinder

Die Maristenbrüder betreuen ein neues Schul- und Bildungsprojekt in der Demokratischen Republik Kongo für geflohene und verwaiste Kinder und Jugendliche.

 

Das Hilfsprogramm

Mehr als 9000 Familien sind in den Flüchtlingslagern in der Nähe der Maristenschule „Charles Lwanga“ in Bobandana eingepfercht. Diese Schule startete mit Hilfe von FMSI, der zentralen Koordinationsstelle der Maristen in Rom, zuerst eine unmittelbare Katastrophenhilfe

Kinder und Jugendliche, die den Kontakt zu ihren Eltern verloren hatten, waren sich selbst überlassen: während des Tages irrten sie umher und waren dem Krankheitsrisiko und möglichem Missbrauch ausgesetzt. Andere, die noch Eltern hatten, konnten nur um Almosen bitten und den Müll nach Essbarem durchsuchen oder nach Dingen, die veräußert werden konnten.

Schul- und Bildungsprogramm

Bruder Richard Kamwika und Bruder Emile Motanda beschlossen, die Grund- und weiterführende Schule der Maristenbrüder „Charles Lwanga“ jeden Nachmittag nach Ende des regulären Schulbetriebs zur Verfügung zu stellen. Dank der Starthilfe durch FMSI begannen ungefähr 250 Jungen und Mädchen die Schule zu besuchen, wobei sie als Lehrer die Maristenbrüder hatten, aber auch Lehrer aus ihren Dörfern, die selbst Flüchtlinge sind, nachdem die Schulen wegen Unsicherheit und der Flucht der Bevölkerung geschlossen waren. Für diese Lehrer gab es auch einen Kurs zur Weiterqualifizierung. Viele von ihnen gaben an, so ein passendes Training zu bekommen und bisher weniger Fähigkeiten für einen guten Unterricht zu haben.

Eine weitere Aufgabe der Maristenbrüder der Bobandana-Kommunität ist es, die Hilfe angemessen und wirkungsvoll zu verteilen und allen Kindern den Zugang zum Bildungsprogramm zu ermöglichen.

Offensichtlich spielen sie in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle für den Zusammenhalt der Bevölkerung, die seit vielen Jahren fast ausschließlich Krieg erfahren hat.

Politische Lage im Kongo

Die Region Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo ist seit vielen Jahren ein Kriegsschauplatz, der tausende von Opfern fordert. Die Situation der verschiedenen feindlichen Gruppen ist kompliziert und trotz der Bemühungen, Frieden wiederherzustellen, gibt es regelmäßig Kämpfe, Plünderungen von Dörfern und Gewalt gegenüber schutzlosen Einwohnern.

Nach den Zusam-menstößen Ende 2012 wurde das Gebiet von Minova-Bobandana ein Zufluchtsort für die Leute, die aus der Stadt Goma, aus Sake und anderen Dörfern der näheren und weiteren Umgebung evakuiert wurden.

Bericht der Maristenbrüder / Ausblick

Die zwei verantwortlichen Brüder: “Diese Kinder sprechen, trotz der schrecklichen Situation, in der sie leben, weiterhin von einer besseren Zukunft. Sie besuchen den Unterricht sehr gern und sind überzeugt, dass ihnen das in der Schule Gelernte helfen wird. Dieses Projekt sollte unter allen Umständen vorangetrieben werden, denn zu erziehen und die Möglichkeit, Unterweisung zu geben, ist die geeignetste Basis für eine bessere Zukunft!“

  • Projektfortschritt

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